Sammlung von Bedürfnissen und Felderfahrungen
Anfang Februar 2022 wird intern eine Projektgruppe mit freiwilligen Aufenthaltsberatern gebildet, die an der Entwicklung dieses Instruments mitwirken sollen.
Bei den Workshops sollen die 100 häufigsten Anfragen ermittelt werden, die physisch, telefonisch oder per E-Mail an den Empfang gerichtet werden. Dieses kollektive Brainstorming ermöglichte es, ein Tool zu entwerfen, das den Anfragen/Profilen der Besucher am besten entspricht, und die Blätter, die zunächst erstellt werden sollten, zu priorisieren.
Wir konsultierten die verschiedenen Personas, die zu Beginn des Projekts zur digitalen Transformation des OTCM erstellt worden waren, um sicherzustellen, dass wir alle Bedürfnisse abdecken und die richtigen RoadBOOK-Blätter erstellen. Außerdem mussten diesen Blättern Themen zugewiesen werden, um die Suche auf der Benutzeroberfläche zu erleichtern.
Technische Umsetzung und Projektmanagement
Nachdem die Inhalte festgelegt waren, entschied man sich dafür, einigen Reiseberatern Redaktionsaufträge zu erteilen, damit sie die Antworten, die in der Aufnahmesituation gegeben wurden, exakt wiedergeben konnten. Die Inhalte wurden dann von der Digitalabteilung integriert, die damit beauftragt war, die Blätter so gut wie möglich zu formatieren, damit sie auch auf Mobiltelefonen gut lesbar sind.
Wir haben auch einige Inhalte direkt von unserer Website übernommen, da das CMS das gleiche wie roadBOOK ist. Es war sehr wichtig, die umfangreiche Arbeit, die im Vorfeld bei der Erstellung von Inhalten auf unserer Website geleistet wurde, zu kapitalisieren, insbesondere um gemeinsame Aktualisierungen zu vereinfachen.
Eine weitere Stärke dieses Tools ist, dass es mit der Apidae-Datenbank verbunden ist, die das Herzstück unserer digitalen Strategie bildet. Dadurch können wir – genau wie auf unserer Website – Auflistungen von Orten, Veranstaltungen oder auch von Produkten zum Verkauf bereitstellen. Damit diese Informationen so zuverlässig wie möglich sind, wird intern viel Hintergrundarbeit geleistet, um die Einträge regelmäßig zu aktualisieren. So entwickelt sich roadBOOK jeden Tag mit den Änderungen, die an den Inhalten vorgenommen werden. Wenn z. B. eine Veranstaltung abgesagt wird, wird das RoadBOOK des Besuchers automatisch aktualisiert, was bei Papierunterlagen nicht möglich ist.
Die Kommunikation und das Projektmanagement verliefen reibungslos dank derVerwendung einer Übersichtstabelle für Redaktionen und Veröffentlichungen sowie eines eigenen RoadBOOK-Kanals in Microsoft Teams, der es den Teams vor Ort ermöglichte , eventuelle Fehler zu melden.
DieInstallation von Doppelbildschirmen am Empfang ermöglicht es den Besuchern, die Erstellung ihres Reisetagebuchs visuell zu verfolgen. Dies weckt die Neugier auf dieses unbekannte Tool, das mit einer sehr ergonomischen Schnittstelle ausgestattet ist. Außerdem kann die Tatsache, dass alle verfügbaren Inhalte visualisiert werden können, zur Inspiration des Besuchers beitragen.
Es wurden Zwischenbesprechungen mit dem Projektteam und anderen Reiseberatern organisiert, um Feedback sowohl zu den Inhalten als auch zur Nutzung des Tools selbst zu erhalten.
Schulungen und Kompetenzaufbau der Teams
Es wurden mehrere Schulungen intern und von der Webagentur durchgeführt, um die verschiedenen Funktionen der Berateroberfläche vorzustellen. So konnten sie alle Fragen stellen, die sie zur Verwendung von Filtern, zum Hinzufügen von persönlichen Kommentaren, zur Organisation der Blätter in einem RoadBOOK, zur Erstellung von Statistiken, zu Fragen der RGPD usw. hatten.
Anhand von Situationsübungen konnte das Team erkennen, in welchen Fällen die Erstellung eines roadBOOKs notwendig ist und in welchen nicht.
Im Rahmen der Maßnahme „Empfang außerhalb der Stadtmauern“ wurde auch eine Schulung für alle Saisonarbeiter durchgeführt, die über ein Tablet verfügten, mit dem sie Touristen an verschiedenen Empfangspunkten in der Stadt Auskunft geben konnten. Ziel war es, das RoadBOOK zur einzigen Informationsquelle vor Ort zu machen, um keine Flyer mehr zu verteilen.
Auch die zuständigen Reiseberater nahmen das Spiel täglich auf, um ihren Kollegen zu helfen, sich mit dem Tool wohler zu fühlen und es während des Austauschs mit dem Besucher spontaner zu nutzen.
Dank der praktischen Erfahrung der Reiseberater und der technischen Kompetenzen des Digitalteams, das das Projekt betreut, ist es uns gelungen, eine roadBOOK-Berateranwendung zu entwickeln, die vielen Anforderungen gerecht wird und die nur darauf wartet, mit dem Feedback erweitert zu werden!