
Geschichteeines legendären Gerichts
Dieses unumgängliche Tripière-Rezept aus unserer Region, das immer in Form von Kutteln und Hammelfüßen gebündelt wird, entstand 1880 im Viertel La Pomme in Marseille dank des Kochs Louis Ginouvès, bevor es 1888 in den Rezeptbüchern auftauchte.
Schnell wurde diese Spezialität dank der Appertisierungskonserve in ganz Frankreich bekannt und dadurch „fast“ so populär wie die Bouillabaisse.
Der Erfolg war so groß, dass die Urheberschaft für dieses Gericht auch von der Stadt Sisteron beansprucht wird, insbesondere von ihren Schlachthöfen, die es ermöglicht hätten, die Innereien nicht zu verderben; zwei Unternehmen stellen sie noch heute her.
Und die Liebhaber von Legenden werden nicht enttäuscht sein, denn die Füße und Bündel haben tatsächlich Vorfahren in Marseille, die vor 2600 Jahren von einer gewissen Gyptis ihrem zukünftigen Ehemann Protis geschenkt wurden. Nach dem Weinkelch überreichte sie ihm als Zeichen ihrer Liebe gerollte Lammkoteletts, die mit Fleisch und duftenden Kräutern gefüllt waren. Jahrhunderte später wurden die Füße hinzugefügt, um das heutige Rezept zu erhalten.
Die Füße und Päckchen, die damals traditionell am Faschingsdienstaggegessen wurden, haben heute ihren festen Platz im „großen Abendessen“ am 24. Dezember.







