Riten und Bräuche der Weihnachtsfeiertage in Marseille
Die sogenannte „Calendale“-Zeit beginnt am 4. Dezember mit Sainte-Barbe und endet am 2. Februar, dem Tag der Lichtmess. Zwischen diesen beiden Daten finden in allen Ecken der Provence zahlreiche Feierlichkeiten statt.
Die Heilige Barbara :
Am 4. Dezember werden traditionell Weizensamen in drei Untertassen mit feuchter Baumwolle gepflanzt. Wenn der Weizen keimt und der Halm grün und gerade wächst, wird das Jahr wohlhabend und verheißungsvoll sein. Die Schalen, in die der Weizen gelegt wird, werden später in der Weihnachtskrippe aufgestellt. Kleine Tütchen mit Weizensamen kann man in vielen Bäckereien in der Provence kaufen.
Die Krippe und die Santons :
„In einer Pappschachtel schlummern die kleinen Santons…“. Tino Rossi beschreibt in dem Lied „Le Noël des petits santons“ detailliert, wie eine Krippe aufgebaut ist, und stellt nacheinander alle Figuren vor, die dort dargestellt werden.
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Die Weihnachtsmärkte :
Ähnlich wie im Elsass gibt es auch in der Provence Weihnachtsmärkte, die in vielen Städten und Dörfern organisiert werden. Lokale Produkte werden von Kunsthandwerkern verkauft, oft kann man auch eine Tasse Glühwein genießen.









