Die Panisse von L'Estaque

Eine echte Institution

Eine weitere kulinarische Spezialität aus Marseille ist die Panisse de l’Estaque. Sie gelangte dank der Italiener aus Piemont und Ligurien, die in den Fabriken von Estaque arbeiteten, zu uns.

Seine Ursprünge

Die Panisse gelangte dank der Italiener aus dem Piemont und Ligurien, die in den Fabriken von L’Estaque arbeiteten, zu uns.

Sie wird aus Kichererbsenmehl hergestellt und ist in Lebensmittelgeschäften als Blutwurst zum Ausschneiden erhältlich. In L’Estaque wird sie jedoch in Form von 2 cm dicken Scheiben verkauft, die bereits geschnitten und frittiert sind. Oft im Dutzend, mit Fleur de Sel und Pfeffer bestreut, werden sie im Stehen oder auf den Terrassen der Cafés von L’Estaque in einer Papiertüte gegessen.

Man findet sie als Aperitif oder auch als Beilage, garniert mit Tomatensoße oder Ratatouille.

Zu Hause kann man sie auch in den Ofen schieben, um sie mit einem Schuss Olivenöl zu bräunen. Man könnte die Panisse mit der Polenta vergleichen, die aus Maismehl hergestellt wird.

Eine echte Institution

Auch wenn die Panisse in L’Estaque verwurzelt ist, gibt es ähnliche Gerichte aus Kichererbsenmehl im gesamten Mittelmeerraum: In Nizza gibt es die Socca, in Toulon die Cade und in Algerien die Calentica!

Minute des Films Marius und Jeanette von Guédiguian anschauen, in dem die beiden die Panisses de l’Estaque auf der Terrasse eines Cafés probieren.

Die Panisse ist untrennbar mit den „Barraques à Chichis“ von Estaque verbunden: In diesen drei Barraques findet man Panisses, Chichis und Chips, die vor Ihren Augen hergestellt werden.

Jetzt müssen Sie nur noch mit dem RTM-Shuttle in dieses Viertel im 16. Arrondissement von Marseille fahren, um die besten Panisses der Stadt zu essen.

Guten Appetit!

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