



Die Frioul-Inseln
Das Frioul-Archipel liegt gegenüber von Marseille und besteht aus vier Inseln: Pomègues, Ratonneau, Tiboulen und If. Das trockene Klima, das den Archipel umschließt, bringt eine seltene und sogar endemische Flora hervor. Auch eine Fauna, die aus Seevögeln besteht, ist auf den Inseln anzutreffen, wie z. B. die Weißkopfmöwe, alias „Gabian“ für die Provenzalen.
Die Inseln sind seit 1971 im Besitz der Stadt Marseille. Das Dorf Port-Frioul hat sich dort entwickelt, ebenso wie ein Hafen mit 700 Ringen. Auch einige Geschäfte wurden eröffnet, z. B. Restaurants und Boutiquen. Die Aquakulturfarm auf der Île Pomègues züchtet Wolfsbarsche (Wolfsbarsche) und Goldbrassen.
Das Château d’If
Im Jahr 1516 kam König Franz I. bei einem Besuch in Marseille auf die Idee, auf der Insel If eine Festung zu errichten. Das Gebäude wurde aufgrund seiner Abgeschiedenheit schnell zu einem Gefängnis, was die Flucht von Gefangenen erschwerte. Der berühmte Gefangene José Custodio Faria, der durch Alexandre Dumas, den Autor von Der Graf von Monte Christo, berühmt wurde, befand sich hier. Die Anlage ist voll von „kleinen Geschichten“. So kann man beispielsweise das legendäre Loch sehen, das Edmond Dantes bei seiner Flucht in die Mauer gegraben hat. Die Festung beherbergte schließlich die Aufständischen von 1848 und die Kommunarden von 1871. Sie verlor ihre Funktion als Gefängnis, bevor sie 1890 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.






















