Man gönnt sich ein paar Santons!
Während Sie darauf warten, dass Ihr Weizen wächst, machen Sie doch einen Abstecher zur Foire aux Santons, die sich am Alten Hafen etabliert. Eine Vielzahl von Ständen bietet den Besuchern ihre kleinen Figuren aus bemaltem Ton an, die man in der Krippe wiederfinden wird.
Grundsätzlich muss man seinem Santonnier treu bleiben, damit die gesamte Krippe harmonisch wirkt. Die Originalität liegt in der Dekoration, dem Stall, den Bergen, der Perspektive, den Brunnen, den Wasserläufen…
Mit der Familie wird man Moos, Äste, Beeren, Steine sammeln, alles, was die Dekoration der Krippe ausmachen wird, die man auf einem Buffet oder einem Tisch im Wohnzimmer aufstellt, damit sie am Weihnachtsabend von allen bewundert werden kann.
In der traditionellen provenzalischen Krippe findet man mindestens die Heilige Familie (Maria, Josef und Jesus), den Esel und den Ochsen, die den kleinen Jesus wärmen, auch wenn es in der Provence nicht so kalt ist, die Hirten und ihre Schafe, der Ravi, der in Wirklichkeit der Einfaltspinsel aus dem Dorf ist, der mit erhobenen Armen jedem, der ihn hören will, zuruft, dass der Heiland geboren ist, dann folgen alle kleinen Berufe der Provence (der Schuster, die Knoblauch- und Seifenhändlerin, die Fischhändlerin, der Fischer, der Jäger …) und die Figuren der Pastorale (Theaterstück, das die Geburt in der Provence nachspielt), der Engel, der Blinde und sein Sohn, Jourdan und Margarido, Pistachié und der Boumian (der Zigeuner), den man normalerweise hinter einem Brunnen oder einem Haus versteckt. Und für einen kleinen Hauch von Modernität gibt es jedes Jahr einen neuen Santon. Man konnte bereits Professor Raoult, Jean-Claude Dusse oder auch Spieler des OM entdecken…