Ein Park, aber nicht nur!

Auf Entdeckungsreise durch das Longchamp-Viertel

Bei den Einheimischen sehr beliebt, bei Touristen noch unbekannt, hat das Longchamp-Viertel zwischen den Reformierten und den Chartreux alles, was man von einem urbanen Stadtviertel erwartet: Geschäfte, Museen, Bars und Restaurants, Galerien, Musikfestivals und eine große Grünfläche für Groß und Klein. Auf geht’s zu einem Besuch!

Veröffentlicht am 27 Dezember 2021
Anne Dallaporta
  • Marseille en 3 mots

    Surprenante, attachante et colorée

  • Mon domaine de prédilection

    Les spots de baignade, du sud au nord entre le Parc National des Calanques et la Côte Bleue, pour m’entrainer à la course annuelle du Monte Cristo, ce défi sportif et culturel unique et à l’identité 100% marseillaise !

Die unumstößliche
Palais Longchamp

Der ideale Park mit Freunden oder der Familie

Es ist unmöglich, über das Viertel zu sprechen, ohne den wunderschönen Palais Longchamp zu erwähnen, der eine wahre grüne Lunge für die Bewohner darstellt. Mit seinem imposanten Eingang, der dem großen Boulevard Longchamp gegenüberliegt, wird das Auge sofort von dieser majestätischen Architektur angezogen, die Säulen und Bögen, Brunnen und Blumen miteinander verbindet, wie ein französischer Mini-Garten, der auf Säulen aus der griechischen Antike trifft. Er wurde 1869 unter dem wachsamen Auge des Architekten Esperandieu (dem wir auch die Basilika Notre-Dame de la Garde verdanken) fertiggestellt, um die Ankunft des Wassers in Marseille zu feiern. Heute beherbergt er Kinderspiele, die Überreste des größten Zoos von Marseille, der er einst war, Grünflächen … Der perfekte Ort für alle Sportfans: Man kann hier joggen, Krafttraining, Tai Chi, Meditation … eine schöne Mischung aus sportlichen und sozialen Aktivitäten. Im Sommer finden in den Gärten auch Konzerte des Festival de Jazz des 5 Continents statt.

Mit zwei Museen im Inneren

Welches Marseiller Kind hat nicht schon viele seiner Mittwochnachmittage im Muséum d’Histoire Naturelle verbracht? Das Museum befindet sich im rechten Flügel des Gebäudes und ist ein Paradies für Kinder (und begleitende Erwachsene), in dem sie alle historischen Tiere in Lebensgröße wiederentdecken können, um sich in die Urzeit zurückversetzt zu fühlen und ihre Augen zu füllen. Im linken Flügel des Gebäudes befindet sich das Museum der Schönen Künste, in dem bis heute Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Aufgrund seiner Gründung im Jahr 1802 gilt es derzeit als das älteste Museum in Marseille.

Lust auf einen Drink?

Die Auswahl ist groß: Im Lonchamp Palace wird das Deko-Ambiente der 30er Jahre mit der Zinkbar und den Mosaiken sowie der kleine versteckte Innenhof im hinteren Teil des Lokals viele begeistern. Man kommt hierher, um eine gute, frische und saisonale Küche zu probieren oder einen Cocktail zu genießen, aber achten Sie auf den großen Andrang an den Wochenenden, dann ist eine festliche Stimmung garantiert!

Im La Canebière auf dem Boulevard Philippon (ja, wie die Canebière) lässt man den Druck nach! Diese Bierliebhaber bieten in ihren Regalen über 400 verschiedene Flaschen zum Probieren vor Ort oder zum Mitnehmen sowie 10 regelmäßig wechselnde handwerklich gebraute Biere vom Fass an. Das Ziel ist es, die Brauereien der Region zu unterstützen UND allen vorbeikommenden Bierliebhabern eine gute Zeit zu bereiten. Es gibt auch Ausstellungen von lokalen Künstlern, die alle zwei Monate wechseln.

In der Rue Consolat bietet das Eaux de Mars Aperitif-Pakete mit Lokalkolorit an: Weine aus der Region, Biere aus der Drôme, Rum aus Aubagne oder Genépi aus den Alpen, dazu hausgemachte Tapas von Noémie Lebocey, einer jungen Köchin aus der Normandie.

Für die Feinschmecker

In der Cantine de Nour in der Rue Bernex (senkrecht zum Boulevard Longchamp), die sich ohne Schwierigkeiten einen Namen in der Marseiller Gastronomieszene gemacht hat, kann man ägyptische Spezialitäten aller Art probieren. Die Kette hat mittlerweile mehrere Spots in Marseille, aber diese ist immer noch die beste für ein schnelles Mittagessen oder noch besser für einen Sonntagsbrunch, den Sie auf ihrer Terrasse im Obergeschoss genießen können (denken Sie unbedingt an eine Reservierung!).

Wenn Sie zum Nachtisch oder zur Zwischenmahlzeit (oder zum Frühstück, seien wir ehrlich) eher auf Süßes stehen, stürzen Sie sich auf Bricoleurs de douceurs auf dem großen, lebendigen Platz der 5 Avenues. Im kleinen Innenhof im Freien oder zum Mitnehmen kann man hier fein zubereitete und nach Marseiller Art neu gestaltete Patisserien wie Droit au bûche, Emmanuel Marron oder Adriana Karembûche genießen! Ein Haus, das 100% hausgemachte Süßigkeiten garantiert, die auch in ihrem anderen Lokal in Roucas Blanc erhältlich sind.

Für eine ungewöhnliche Pause gehen Sie zu Teavora, dem einzigen Ort in Marseille, an dem man Ihnen Tee und Säfte, belegte Brote oder Gebäck anbietet … mit den Füßen im Sand. Sie sitzen auf Kissen und Matratzen auf dem Boden inmitten einer orientalisch anmutenden Dekoration. Gemütlicher kann man einen ruhigen Moment im Sommer oder Winter nicht verbringen.

Die neue Adresse für die Ausrichtung von Seminaren

Chateau Form Marseille

Hinter dem 44 Boulevard Longchamp versteckt, ist es unmöglich, von außen das neue Nugget zu erraten, das sich hinter diesen Mauern verbirgt: Das ehemalige Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert wurde von Aréli und Stéphane überdacht und neu gestaltet, um das Ganze in den perfekten Spot für Firmenveranstaltungen zu verwandeln. Mit 51 eleganten Zimmern, 10 Tagungsräumen und einem Cocktailbereich, gemütlichen Salons, aber auch einem 300m2 großen Garten und Glasdächern als Speisesaal verlieren Sie keine Zeit, um Ihre Firmenveranstaltung in diesem ruhigen Raum und mitten im Herzen von Marseille zu buchen.