
Die Geschichte des Stadions
Die Geschichte des Stadions begann 1937 mit einer ganz anderen Sportart als Fußball, denn wie der Name schon sagt, war es zunächst ein Velodrom. Nach und nach wurden hier auch andere Sportveranstaltungen organisiert (Ankunft der Tour de France, Bahnrad-Weltmeisterschaften, Leichtathletik-, Turn-, Box- und Rugby-Wettbewerbe). Die Familien aus Marseille waren regelmäßig bei all diesen Veranstaltungen anwesend. Damit begann eine große Geschichte zwischen den Marseillais und diesem magischen Ort.
In Vorbereitung auf die Fußball-Europameisterschaft 1984 wurde das Stadion umgebaut. Die Laufbahn des Velodroms verschwand nach und nach und wurde später für den Bau von Tribünen vollständig abgerissen.
Im Juli 1992 beauftragte das Exekutivkomitee der FIFA (Fédération Internationale de Football Association) Frankreich mit der Ausrichtung der XVI. Da ein Teil der Spiele in Marseille stattfinden sollte, wurde beschlossen, das Stadion zu vergrößern. Im Mai 1994 wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, bei dem der Entwurf des Architekten Jean-Pierre Buffi den Zuschlag erhielt. Am 4. September 1997 empfing das Stade Vélodrome die „Welt des Fußballs“ mit der Auslosung der Endrunde der Weltmeisterschaft. Am 25. Februar 1998 wurde das Stadion mit der Eröffnung der Nordtribüne (Allées Ray Grassi) vollständig fertiggestellt.
Im Laufe der großen Veranstaltungen verändert das Stadion sein Gesicht. Die Europameisterschaft der Nationen 1984, die Fußballweltmeisterschaft 1998, die Rugby-Weltmeisterschaft 2007 und die Fußball-Europameisterschaft 2016. Und nicht zu vergessen die großen Konzerte wie ACDC, Paul Mc Cartney, die Rolling Stones, Muse, Beyonce und viele andere! Das Velodrom wurde in ein modernes, überdachtes Stadion der neuesten Generation umgewandelt. Es bietet heute 67.000 Sitzplätze und entspricht den neuesten Standards in Bezug auf Zugänglichkeit und Energie.














