Ein dynamisches Viertel
Saint-Barnabé befindet sich im 12. Arrondissement von Marseille und liegt am Rande des Plateaus über dem Bach Jarret im Osten der Stadt. Seine Nachbarn sind La Blancarde (im Westen), Montolivet (im Norden), La Pomme (im Süden), La Fourragère, Les Caillols, Saint-Jean-du-Désert und Saint-Julien (im Osten). Das Viertel verdankt seinen Namen Barnabé Capelle, einem Notar aus Marseille, der im 15. Er beteiligte sich daraufhin an der Errichtung einer Kapelle und stiftete ihr einen Altaraufsatz. Aus Dankbarkeit beschlossen die Einwohner, das Gotteshaus Saint-Barnabé zu weihen.
Die belebte Rue Montaigne ist die Hauptstraße des Dorfes Saint-Barnabé. In ihr befinden sich zahlreiche Geschäfte des Viertels. Diealte Straßenbahnlinie von Marseille führte eine Zeit lang durch diese Straße. Übrigens gibt es in der Achse der Straße immer noch das Restaurant Le terminus, die Endstation der alten Straßenbahn, die sich gegenüber der Dorfkirche auf dem Place Caire befindet.
Die früher als Route de Saint-Julien bezeichnete Avenue de Saint-Julien beherbergt zahlreiche Gewerbebetriebe. Sie trennt sich von der Rue Montaigne am westlichen Ortseingang des Dorfes an der Stelle La Croix, die aufgrund eines Kalvarienbergs so genannt wurde, der heute durch ein Kriegsdenkmal verdeckt wird.
Saint-Barnabé hat es geschafft, dass ein großer Einkaufsmarkt neben den kleinen Händlern und dem Kunsthandwerksmarkt am Donnerstag existiert. Denn neben den kleinen Geschäften in den umliegenden Straßen wurde auf dem Gelände der ehemaligen Elektrikerschule, der heutigen École d’ingénieurs de Marseille (EIM), die in den 1980er Jahren in das Viertel Château-Gombert verlegt wurde, ein Ort mit dem Namen Saint-Barnabé-Village angesiedelt. Es vereint einen großen Supermarkt, Geschäfte, Fußgängerzonen und einen Parkplatz.













