Diese natürliche Festung aus Kalksteinfelsen, die von Wind, Salz, Meer und Sonne umspült werden, ist aufgrund ihrer extremen Bedingungen der trockenste Ort Frankreichs. Dennoch haben sich Flora und Fauna an Land gut an das Klima angepasst: Die Vielfalt der Lebensräume und der Reichtum an oft seltenen oder bedrohten Arten machen die Insel zu einem wichtigen Zufluchtsort im Mittelmeerraum.
Die Artenvielfalt unter Wasser steht dem in nichts nach, denn die Qualität des Meeresbodens der Inseln von Marseille ist international bekannt. Sechs Meereslebensräume mit hohem Schutzwert wurden identifiziert, darunter ein Lebensraum von vorrangigem Interesse: das Posidoniengras.
An Land leben im Winter 50 Menschen auf der Insel, aber im Sommer sind es fast 4000 bis 6000 Besucher pro Tag, die das Gebiet betreten(laut Schätzungen für 2020, Smilo-Bericht).
Eine der größten Herausforderungen des Gebiets besteht darin, die menschlichen Aktivitäten mit der Erhaltung des Naturerbes in Einklang zu bringen. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, haben das Conservatoire du Littoral, die Stadt Marseille und der Parc national des Calanques, die Mitverwalter des Frioul, die Inselgruppe in das Programm „SMILO“ aufgenommen.






