



Ein Muss in Marseille
Ein neues System des Wohnens
Sie ist das Werk des aus der Schweiz stammenden Architekten Charles-Edouard Jeanneret, besser bekannt unter dem Namen Le Corbusier. Als erste Unité d’Habitation (von insgesamt 5) wurde sie zwischen 1947 und 1952 errichtet.
Diese vertikale Gartenstadt, ein Pfahlbau aus einer Reihe von Einzelwohnungen, die in eine kollektive Struktur eingefügt sind, wurde als Laboratorium für ein neues „Wohnsystem“ konzipiert. Die Cité radieuse umfasst 337 Wohnungen in 23 verschiedenen Typen, die allesamt komfortable und für die damalige Zeit moderne Wohnungen darstellen.
Ein einzigartiges Konzept
Zu diesen individuellen Räumen kommen zahlreiche „Verlängerungen des Wohnraums“ hinzu, die dazu gedacht sind, eine neue Praxis des kollektiven Wohnens mit innerhalb der Cité radieuse anzuregen. Die Cité radieuse ist ein lebendiger Ort, der seinen Besuchern zahlreiche Geschäfte und Dienstleistungen bietet.
–Zwei innere Einkaufsstraßen, die 3. und 4. Straße, mit einem Bar-Restaurant : Le Ventre de l’Architecte, ein 3* Hotel : Le Corbusier, ein Teesalon “ l’Archi Gourmand“, eine Buchhandlung Rupture & MaMo, eine der Architektur gewidmete Ausstellungsgalerie Kolektiv 313 und die Boutique Kolektiv 318, das Maison Mirbel (Art Design Intérieur).
–Auf der Dachterrasse: ein Kindergarten und eine Turnhalle, die seit Juni 2013 zum MaMo (Zentrum für zeitgenössische Kunst) umgewandelt wurde, in dem regelmäßig Ausstellungen unter der Leitung des Designers Ora-Ïto stattfinden, sowie eine Laufstrecke rund um das Dach.
Das Gebäude befindet sich in einem 2,8 Hektar großen Park rund um die Wohneinheit, der das ganze Jahr über geöffnet ist.

















