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In Marseille geht nichts verloren, alles wird umgewandelt

Slow Fashion Week

5. Juni 2026 > 13. Juni 2026

Lust, Marseille einmal anders zu entdecken? Die Slow Fashion Week kehrt vom 5. bis 13. Juni 2026 mit einem engagierten Programm rund um nachhaltige Mode zurück. Modenschauen, Workshops, Begegnungen und atypische Orte bestimmen den Rhythmus dieser kreativen und engagierten Woche, die ideal ist, um einen kulturellen Ausflug mit lokalen Erfahrungen zu verbinden. Sie wird vom Kollektiv BAGA in Partnerschaft mit der Stadt Marseille und dem Office de Tourisme, des Loisirs et des Congrès de Marseille getragen.

Aktualisiert am 8 Juni 2026

In Marseille geht nichts verloren, alles wird umgewandelt.

In Marseille ist Secondhand kein neuer Trend, der aus den großen europäischen Hauptstädten importiert wurde. Sie ist Teil einer älteren Kultur der Findigkeit, des Weitergebens und der Wiederverwendung. Friperien in der Nachbarschaft, historische Flohmärkte, Upcycling-Workshops und Veranstaltungen für verantwortungsbewusste Mode: Die Stadt hat schon lange mit dem Vorhandenen gearbeitet und es zu einem kreativen Feld gemacht.

Upcycling, die neue Generation verantwortungsbewusster Mode

Secondhand-Mode ist in Marseille schon lange ein fester Bestandteil des Stadtbildes, doch eine neue Generation von Designern erfindet diese Praxis heute durch das Upcycling neu. In Ateliers, die zwischen Cours Julien, Belle de Mai oder auch Le Panier eingerichtet wurden, finden vergessene Kleidungsstücke, wiederverwertete Stoffe und schlummernde Lagerbestände ein zweites Leben in Form von Einzelstücken. Dieser kreative Ansatz stützt sich oft auf Materialien, die aus der lokalen Industrie stammen oder wiederverwendet werden, und macht jede Kreation zu einem einzigartigen Objekt, das gleichzeitig verantwortungsbewusst ist und eine Geschichte erzählt. In Marseille geht das Upcycling somit über einen einfachen Trend hinaus und wird zu einem echten künstlerischen Ausdrucksfeld. Diese Dynamik findet ein besonderes Echo bei der Slow Fashion Week Marseille, die diese lokalen Initiativen ins Rampenlicht stellt und eine nachhaltigere, erfinderischere und in ihrer Region verankerte Mode aufwertet.

Eine engagierte und für alle zugängliche Fashion Week

Wenn Sie im Juni in Marseille etwas unternehmen möchten, ist die Slow Fashion Week ein ganz besonderer Termin. Eine Woche lang vibriert die Stadt im Rhythmus von Veranstaltungen, die der verantwortungsbewussten Mode gewidmet sind, in einer geselligen und kreativen Atmosphäre.

Mehr als 50 Veranstaltungen finden in der ganzen Stadt statt: Modenschauen unter freiem Himmel, Ausstellungen, Pop-up-Stores und Konferenzen in verschiedenen Vierteln von Marseille. Ziel ist es, engagierte Designer aufzuwerten, die auf Upcycling, Secondhand und verantwortungsvolle Produktionsweisen setzen.

Ein Eintauchen in das Herz der nachhaltigen Mode aus Marseille.

Neben den Modenschauen bietet die Slow Fashion Week einen echten Einblick hinter die Kulissen des Textildesigns. Mitmach-Workshops, Einführungen in die Reparatur oder das Upcycling, offene Studiotüren: alles Gelegenheiten, um die Herausforderungen und das Know-how einer umweltfreundlicheren Mode zu verstehen.

An symbolträchtigen und manchmal unerwarteten Orten in Marseille, wie dem Fort Saint-Jean, dem Jardin des Vestiges oder dem Wartungs- und Abstellplatz der Straßenbahn in Sainte-Marguerite, bietet das Programm auch die Möglichkeit, die Stadt durch das Prisma der zeitgenössischen Kreation neu zu entdecken.

Das BAGA-Kollektiv, Motor für verantwortungsvolle Mode in Marseille.

Das Baga-Kollektiv, das die Veranstaltung ins Leben gerufen hat, vereint heute mehr als 120 Marken, Designer und Fachleute, die sich für eine nachhaltigere Mode einsetzen. Mit der Slow Fashion Week verfolgt das Kollektiv ein starkes Ziel: Marseille soll zu einer französischen, wenn nicht sogar europäischen Referenz für verantwortungsbewusste Mode werden.
Nach einer ersten Veranstaltung mit fast 10.000 Besuchern und über 50 Veranstaltungen bestätigt diese neue Ausgabe das wachsende Interesse an einer anderen Art, Mode zu produzieren und zu konsumieren.