Der Ruf des Meeres, ganz sanft
Mit einer Abfahrt um 14 Uhr treffen wir uns eine Viertelstunde vor der Einschiffung in der Nähe des Mucem, aufgeregt wie Kinder. Die Barquette liegt dort vor Anker und strahlt mit ihrem lackierten Holz und ihrer hübschen, leuchtend roten Farbe. Insgesamt sind wir acht Personen an Bord, nicht mehr. Es ist ein richtig gemütlicher Ausflug, wie ich ihn mag. Keine Menschenmassen, keine großen Motoren. Nur wir, das Meer und dieses kleine schwimmende Schmuckstück.
Unser Skipper des Tages begrüßt uns mit einem Lächeln und einem kleinen singenden Akzent. Er erklärt uns kurz die Route – wir werden an der Küste entlang bis zum Vallon des Auffes fahren und dann Kurs auf denFrioul-Archipel nehmen. Es dauert nicht länger als zehn Minuten, bis wir uns wie woanders fühlen.
Kaum sind die Leinen los, bremsen wir auf 5 Knoten ab. Hier vergisst man die Geschwindigkeit, man genießt die Zeit, die stillzustehen scheint, während man auf die Stadt blickt, die sich langsam entfernt. Das Brummen des Motors wiegt uns in den Schlaf.













