
Ein Hochhaus in Marseille
Das Projekt eines Hochhauses (IGH) entstand in den 1960er Jahren in Marseille, im Herzen der „Trente Glorieuses“. Die Stadt erlebte damals ein starkes Bevölkerungswachstum und der Bedarf an neuen Wohnungen explodierte.
Das Grand Pavois wurde von den Marseiller Architekten Georges und Jean Delbès in Zusammenarbeit mit Bernard Laville und Guillaume Gillet entworfen. Die Bauarbeiten begannen 1972 unter der Leitung eines Bauträgers, der Compagnie Générale de Développement Immobilier (COGEDIM). Die eingesetzten Bautechniken waren damals hochmodern, und das Gebäude wurde mit Schlitzwand- und Gleitschalungstechnik errichtet. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Fundamenten gewidmet, um den Einschränkungen eines so hohen Gebäudes gerecht zu werden.
Das Gebäude wurde drei Jahre später fertiggestellt und beherbergte 1975 seine ersten Bewohner.
Le Grand Pavois nimmt ein Grundstück von 8750 m² ein und besteht aus drei Teilen, die über einer Tiefgarage mit 450 Stellplätzen errichtet wurden:
- Ein Sockelgebäude, das Geschäfts- und Dienstleistungsbereiche beherbergt ;
- Ein 30-stöckiges Gebäude, das 330 Wohnungen beherbergt ;
- Ein sechsstöckiges Gebäude, das Büros beherbergen soll.
Das Gebäude genießt eine privilegierte Lage im Viertel Rond-Point du Prado, an der Kreuzung der Avenue du Prado und des Boulevard Michelet und in der Nähe des Parc Chanot und des Stadions Velodrome Stadium.







