Was ist das Cool Noons-Projekt?
Um dieser Problematik schon jetzt vorzugreifen, führt die Stadt Marseille, die bis 2030 das europäische Label Climate Neutral & Smart Cities (klimaneutrale und intelligente Städte) erhalten soll, seit Januar 2024 mit Hilfe und Finanzierung aus Europa das Projekt Cool Noons durch.
Das 33-monatige Projekt ist ein Gewinner des europäischen Programms „Interreg Euro-MED“ für die Mission „Verbesserung des nachhaltigen Tourismus“ und zeigt das Engagement der Stadt, täglich an einem dreifachen Ziel zu arbeiten:
- Anpassung an den Klimawandel
- Abmilderung der Auswirkungen der zunehmenden Hitzewellen im Sommer
- Den Herausforderungen des ökologischen Übergangs im städtischen Umfeld durch ihren internationalen Austauschbegegnen.
Um diesem Ziel gerecht zu werden, soll das Projekt Cool Noons die Zusammenarbeit zwischen den Mittelmeerländern erleichtern, indem es dabei hilft, konkrete und gemeinsame Lösungen zu finden. Die Herausforderung besteht darin, eine klimaneutrale und widerstandsfähige Gesellschaft zum Nutzen ihrer Bürger aufzubauen.
Um die Anpassung an den Klimawandel in den städtischen Gebieten des Mittelmeerraums zu fördern, mobilisiert das Projekt Cool Noons fünf „Pilotstädte“ aus verschiedenen Ländern (Budva in Montenegro, Dubrovnik in Kroatien, Lissabon in Portugal, Bologna in Italien und Marseille in Frankreich) sowie die Agentur für nachhaltige Städte und Gebiete im Mittelmeerraum (AVITeM), die Universität Coimbra in Portugal, das American College of Greece und die Tourismusagentur Imola Faenza.
Jede der „Pilotstädte“ bietet ab Sommer 2024 frische Touristenrouten an und wird innovative Lösungen entwickeln und testen, um den Komfort und das Erlebnis für Besucher und Einwohner im Sommer während der heißesten Stunden des Tages zu verbessern. Jede von ihnen wird sich parallel dazu neue Nutzungen der städtischen Räume ausdenken, die besser an die aktuellen klimatischen Herausforderungen angepasst sind.
Das Projekt Cool Noons wird somit zur Verbesserung der Lebensqualität und des Lebensumfelds beitragen und gleichzeitig ein neues touristisches Angebot strukturieren, das allen Nutzern der Stadt zugute kommt











