Office de tourisme et des congrès

Handwerkliche Erzeugnisse

copyright : Cie de Provence

Seife
Unter den handwerklichen Erzeugnissen nimmt Seife ("Savon") einen besonderen Stellenwert ein. Die 'Savon de Marseille' ist durch ihre unverändert guten Eigenschaften auf der ganzen Welt bekannt. Die ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehende Seife duftet meistens nach Olivenöl oder Lavendel.

 

"Pétanque"-Kugeln :
In der Provence ein echtes Must-Have. Dieser 1910 in La Ciotat entstandene Sport ist mit der jährlich in Marseille stattfindenden Weltmeisterschaft "Mondial la Marseillaise à Pétanque" zu einem Weltsport geworden: Die 12 000 Spieler kommen aus gut 20 Ländern. Das Boules-Spiel wird stehend mit "pieds tanqués" - geschlossenen Füßen - gespielt, daher auch der Name.

Köstlichkeiten :
Unter den Getränken sind insbesondere der von Paul Ricard kreierte Anisschnaps Pastis und das nach Marseiller Art gebraute Bier "La Cagole" zu nennen (aber aufgepasst - nicht zuviel trinken!).

Die traditionellen 'Croquants Marseillais' (Süßigkeiten mit Mandeln), die 'Pompe à l'huile', 'Navettes' zu Maria Lichtmess (traditionelle Kekse mit Orangenblütenwasser), glasierte Maronen seit neuestem die Marseillotes (Anis-Nougat mit Schokoladenüberzug) und die Espérantines (Schokolade mit Olivenöl).
Olivenöl, Honig aus der Provence und Gewürze sind die Eckpfeiler dieser kulinarischen Kreationen. 

Ohne die Erwähnung der Chichi-Fregi (in Zucker gerollte Krapfen) und der Panisse (aus Kichererbsenmehl) - beides Spezialitäten aus dem kleinen, von Cézanne verewigten Fischerhafen - wäre diese Aufzählung jedoch unvollständig.

Die Krippenfiguren "santon",
Im 18. Jahrhundert in Marseille geschaffen. Die bemalten oder bekleideten Figuren aus gebranntem Ton schmücken zur Weihnachtszeit die Krippen.
Sie sind jedes Jahr vom letzten Novemberwochenende bis Ende Januar in den Place Général de Gaulle - Vieux Port zu sehen.

copyright : Faïencerie Figuières

Fayence,
Die Fayence hatte ihre goldenen Stunden vor der Revolution und das ihr gewidmete Museum "Le Château Borély" zeigt eine Reihe sehr schöner Stücke.
Die Töpfer und Keramiker von heute pflegen diese Tradition, deren Grundlage die provenzalische Tonerde ist, mit viel Talent. Eine Vielfalt an Gegenständen, Formen und Farben, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Zahlreiche Handwerker haben ihre Ateliers im Altstadtviertel Panier.



"Boutis - Textilien": Engelsgeduld und Perfektion bis in die Fingerspitzen.
Die Herstellung von Stoffen und Kostümen hat ihren Ursprung im Seehandel mit Stoffen. Vor 300 Jahren kamen die bunten, "Indiennes" genannten Baumwollstoffe über Marseille nach Frankreich. Die Marseillerinnen haben diese Stoffe sofort in ihren Alltag aufgenommen und mit Stickereien verziert. Aus diesen Arbeiten sind später die Boutis und der Marseiller Stich entstanden. Im Museum des Marseiller Hoheitsgebiets (Musée du Terroir Marseillais) von Château Gombert sind sehr schöne Exemplare dieser kunstvoll gearbeiteten Textilien zu sehen.

Für Boutis werden Stickereien mit emboutissage, bzw. "Tiefziehen" durch eine spezielle Stichtechnik vereint. Das Interesse an der Boutis-Technik hat in den letzten Jahren enorm zugenommen.


Mit Christian Lacroix Boutis in die Haute Couture Einzug gehal

Sehenswert :

Haus des Handwerks und der Handwerksberufe
(La maison de l'artisanat et des métiers d'art)
21, cours d'Estienne d'Orves - 13001
Geöffnet von Dienstag bis Samstag von 13 - 18 Uhr.

Museum für Kunstgewerbe, Mode und Fayence - Château Borély
134 avenue Clot Bey - 13008
Geöffnet von Dienstag bis Sonntag
10 bis 18 Uhr (vom 2/01 bis 31/05)
11 bis 18 Uhr (vom 1/06 bis 30/09)
10 bis 17 Uhr (vom 1/10 bis 31/12)

Museum des Marseiller Hoheitsgebiets - Espace Pignol
(Le musée du Terroir Marseillais)
5, Place des Héros Château-Gombert -13013
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10.00 -12.00 und von 14.00 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

OTCM