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Die Docks

Dieses Viertel entstand Anfang des 19. Jahrhunderts, einer Epoche starken wirtschaftlichen Wachstums und großer Städtebaumaßnahmen in Marseille. Die Kapazitäten des Vieux-Port reichten insbesondere aufgrund der aufkommenden Dampfschiffe nicht mehr aus. 1842 wurde die Ausweitung des Hafens in Richtung La Joliette beschlossen. Die Bauarbeiten dauerten bis 1853.

Danach verband die neue Hafenanlage See- und Landwege. Unter anderem wurde auch die "Compagnie des Docks et Entrepôts" gegründet, deren vier ineinander übergehende Speicherkomplexe sich über mehr als 400 Meter erstrecken und von einem schönen Verwaltungsgebäude (im Stil Ludwig XIII. aus Ziegel und Stein) abgeschlossen werden. Erbaut wurde die Anlage 1858 - 1863 von Gustave Desplaces. Jeder der sechsstöckigen Speicher ist um einen zentralen Innenhof angelegt, wozu Desplaces wahrscheinlich durch die vergleichbaren Anlagen in London inspiriert wurde. Die Docks sind nach der Kathedrale La Nouvelle Major und der Präfektur gleichzeitig das modernste und teuerste Vorhaben, das unter dem Zweiten Kaiserreich in Marseille realisiert wurde.

Nach einer Periode, in der die Docks so gut wie verlassen waren, erstrahlen sie nach der meisterhaften Sanierung durch den Architekten Éric Castaldi wieder in vollem Glanz.

Die Docks die Teil des Projektes Euroméditerranée  sind, werden derzeit renoviert und öffnen in 2015 wieder ihre Pforten.

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